Ich bin überzeugt, dass ein Teil des Problems, das wir mit der Anschlussfähigkeit von rechten Positionen bei Teilen der Bevölkerung haben, ist, dass progressivere Kräfte die Flanke für Framings weit offen lassen. 1/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:02.000Z)
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Habe gerade auf facebook eine Werbung für gehobene Anzüge angezeigt bekommen. Darunter wütende Hasskommentare, weil das Model dunkelhäutig ist. Erklärt mir doch noch mal, dass der Rassismus überwunden ist und eigentlich weiße Männer die Unterdrückten sind, weil man ja heute nichts mehr sagen darf. – Florian Aigner (2025-07-14T20:37:50.160Z)
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Das ist keine Botschaft, die sich auf eine leichte Formel herunterbrechen lässt.
Daher hilft wohl nur: Widersprechen, wo immer die Behauptung auftaucht. 19/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:35.000Z)
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Wer Nationalist ist, stützt die kleine Elite, die sich an Krisen bereichert.
Ein Patriot wünscht sich das Beste für sein Land.
Wer einen großen Teil der Bevölkerung Krisen, Unsicherheit und Armut aussetzen will, ist und kann unmöglich ein Patriot sein. 18/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:30.000Z)
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Wer Nationalist ist, schwächt sein Land, indem man dieses in eine krisenhafte Phase steuert und das Zeitalter der Kooperation beendet.
Wer Nationalist ist, verabschiedet sich von Sicherheit und Wohlstand für alle und lässt vor allem die Schwächsten der Gesellschaft ohne Schutz. 17/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:25.000Z)
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Wie man auch religiösen Extremisten widersprechen sollte, wenn sie ihren Extremismus damit begründen, ‚besonders religiös‘ zu sein. Obwohl sie Religion nur als Vehikel und Begründung für Hass nutzen. 16/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:20.000Z)
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Daher denke ich, dass man zwar Patriot nicht unbedingt für sich selbst übernehmen sollte (weil verbrannt), aber es wäre wichtig, den Begriff Rechten wegzunehmen, indem man ihrer Darstellung konsequent widerspricht, wo immer diese geäußert wird. 15/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:15.000Z)
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Man muss einen längeren Zeitraum betrachten und mit der Zeit davor vergleichen und dann feststellen: Wow, das lief gut.
Meine Behauptung ist, dass man nicht Nationalist sein kann und Patriot. 14/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:10.000Z)
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Jemand steht oben auf dem Treppchen und jemand anderes nicht. Echtes Gewinnen ist weniger einfach zu erkennen, weil es keine einfachen Signale gibt, an denen man sich orientieren kann. 13/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:05.000Z)
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Damit wir die Ressourcen bekommen, die wir brauchen, müssen wir sie anderen wegnehmen.
Mit anderen Ländern auf einer Stufe zu stehen, weil wir uns gegenseitig nach oben geholfen haben, fühlt sich für sie nicht nach Gewinnen an.
Scheinbares Gewinnen ist einfach zu erkennen. 12/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:57:00.000Z)
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Sie verstehen Win-Win-Situationen nicht, in denen beide gewinnen, indem sie jeweils Abstriche machen.
Nationalismus basiert auf reinem Win-Lose-Denken. Damit unser Land ganz oben steht, müssen andere Länder unter uns stehen. 11/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:55.000Z)
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Oder wie es ein Mitspieler kürzlich ausdrückte: Manche Menschen verstehen nur Win-Lose-Situationen, in denen es einen absoluten Gewinner gibt und daher muss es auch einen absoluten Verlierer geben. 10/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:50.000Z)
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Krisen nutzen immer nur einer kleinen Schicht, die sich an diesen bereichern können. Aber sie schaden der Mehrheit und vor allem den Schwächsten einer Gesellschaft.
Die Message „Unsere Nation zuerst ist gut für unsere Nation“ ist so kurz und eingängig wie falsch. 9/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:44.000Z)
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Eine Armut, deren Ausmaß heute kaum noch vorstellbar ist, so fern ist sie von der heutigen Realität.
Alles, was seitdem möglich war, ist auch eine Folge stabiler Verhältnisse, weniger Krisen, sowie einer Phase der Kooperation in Europa und weltweit. 8/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:39.000Z)
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Erst, als europäische Staaten auf Kooperation setzten, traten wir in die längste Phase des Friedens jemals auf unserem Kontinent ein. Diese Phase des Friedens brachte Stabilität und Wohlstand.
Noch bis zum Ende der Nazi-Zeit waren Teile der deutschen Bevölkerung bitterarm. 7/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:34.000Z)
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Wir haben eine Phase, in der sich europäische Nationen als Kolonialisten versuchten, und dann eine Phase des Nationalismus. Beide Phasen brachten Kriege, Kriege und abermals Kriege. 6/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:29.000Z)
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Die Darstellung, dass quasi das Land, das sich nach vorn drängelt, auch die meisten Kekse bekommt, ist somit verlockend einfach, aber in seiner Unterkomplexität natürlich auch komplett falsch. 5/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:24.000Z)
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Das funktioniert auch, weil die Zielgruppe in einer zunehmend komplexeren Welt nach einfachen Erklärungen sucht. 4/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:19.000Z)
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Das ermöglicht aber den Rechten, den Begriff selbst positiv zu besetzen, und zwar in der völlig unterkomplexen Behauptung, dass die Bedürfnisse des eigenen Landes in die erste Reihe zu stellen, sei patriotisch.
Bzw. die Verkürzung Nationalismus = patriotisch. 3/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:14.000Z)
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Das unter anderem, weil Begriffe wie „Patriotismus“ dort aus guten Gründen verbrannt sind. 2/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:09.000Z)
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Ich bin überzeugt, dass ein Teil des Problems, das wir mit der Anschlussfähigkeit von rechten Positionen bei Teilen der Bevölkerung haben, ist, dass progressivere Kräfte die Flanke für Framings weit offen lassen. 1/19 – Mela Eckenfels (2025-07-14T20:56:02.000Z)
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(Ich habe nur bisher nicht ganz verstanden, warum die Schweiz Kriegsgefangenenlager hatte. Irgendwas mit humanitärem Auftrag, aber ich kenne mich zu wenig mit dem Ersten Weltkrieg aus, um die Hintergründe schon ganz zu verstehen.) – Mela Eckenfels (2025-07-14T19:21:23.928Z)
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Oh, cool. Ich habe ja einiges über die Spanische Grippe gelesen und auch eine Doktorarbeit noch auf meiner Platte herumfliegen, über die Spanische Grippe in der Schweiz. Die hat es wohl ungewöhnlich hart getroffen. Vor allem die POW Camps mit britischen Kriegsgefangenen in der Schweiz. – Mela Eckenfels (2025-07-14T19:21:23.927Z)
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They claim they want to be a paper for everyone across the political spectrum, but if they really believed that, they’d publish these didactic pieces telling parents not to snub gay children, too. – Elizabeth Picciuto (2025-07-14T13:28:24.269Z)
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285 Rechtswissenschaftler haben sich hinter Brosius-Gersdorf gestellt. Sie sei in Fachkreisen eine unstrittig hochangesehene Staatsrechtlerin und bezeichnen die Kampagne als Angriff auf die Wissenschaftsfreiheit. Die Rechtsaußen-Truppe in der Union merkt gar nicht, wie weit außen sie inzwischen ist. – Der Volksverpetzer (2025-07-14T14:48:56.446Z)
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